Der Triple-Test heißt so, weil im mütterlichen Blut drei unterschiedliche Parameter bestimmt werden - AFP, hCG und uE3. Aus diesen Werten und verschiedenen anderen Angaben wird das individuelle Risiko für ein Down-Syndrom und für einen Neuralrohrdefekt berechnet. Auch bei Schwangeren, die jünger als 35 Jahre sind, kann man mit diesem Test feststellen, ob sie ein erhöhtes Risiko für ein Kind mit einer Chromosomenstörung haben. Bei entsprechendem Risiko kann dann eine Chromosomenanalyse aus einer Fruchtwasserprobe durchgeführt werden.

Anmerkung

Zu beachten bei Triple-Test ist, dass die Durchführung frühestens ab der Schwangerschftswoche 14+0 besteht. Damit ist im Vergleich zum Serum-Screening eine Risikoabschätzung und evtl. weiterführende Diagnostik erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Es können in Abhängigkeit vom mütterlichen Alter bis zu 70 % aller Down-Syndrome erkannt werden.

 AFP
 freies E3
 ß-HCG