Zwillinghäufigkeit
200:10.000 Geburten

  • davon
    140 spontan
    60 nach ART
  • davon
    47 spontane monozygote Zwillinge
    4 iatrogene monozygote Zwillinge

Die Bestimmung der Chorialität ist von großer Bedeutung und ist nur im ersten Trimenon stets mit ausreichender Sicherheit zu treffen. Monochorialität ist mit einem 15% Risiko der Entwicklung eines fetofetalen Transfusionssyndromes verbunden. Aber auch ohne ein Transfusionssyndrom sind monochoriale Zwillinge mit deutlich mehr Komplikationen behaftet.

Der Nachweis von 2 getrennten Fruchthöhlen, von diskordanten Geschlechtern oder des sogenannten Lamda-Signs sind beweisende Kriterien für die Dichorialität von Zwillingen.

Dichoriale Zwillinge

Trichoriale Drillinge

T-Sign = Monochorial-diamniot

λ-Sign = Dichorial-diamniot

Wir empfehlen eine entsprechende Bilddokumentation stets in den Mutterpass zu legen.